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www.bwb-tt.de SV Blau-Weiß v. 1920 Emden-Borssum e.V. – Tischtennisabteilung 08.09.2026

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BW Borssum Tischtennisabteilung

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Do 30.07.2026:
Silas und Joost haben ihre C-Trainer-Ausbildung erfolgreich absolviert.
Somit wird unser ÜL-Team qualitativ stärker!


Joost und Silas haben es geschafft, wir gratulieren!!!!

Ein Bericht von Silas: C-Trainer Ausbildung
Nachdem Joost und ich volljährig geworden waren und nicht länger am Jugendtraining teilnahmen, wurden wir gefragtC-Trainer Ausbildung
Nachdem Joost und ich volljährig geworden waren und nicht länger am Jugendtraining teilnahmen, wurden wir gefragt, ob wir die Rolle als Übungsleiter übernehmen möchten, um den Nachwuchs von Beginn an zu fördern und auszubilden. Für uns war diese Entscheidung schnell getroffen. Schließlich hatten wir selbst viele Jahre von engagierten Trainern profitiert und wollten nun etwas zurückgeben. Gleichzeitig bot uns die Tätigkeit die Möglichkeit, dem Tischtennis weiterhin eng verbunden zu bleiben.


Zu Beginn orientierten wir uns vor allem an unseren eigenen Erfahrungen als Spieler und Trainer. Mit der Zeit wurde uns jedoch bewusst, dass uns wichtige theoretische Grundlagen fehlten. Deshalb entschieden wir uns für die Trainerausbildung. Unser Ziel war es, unsere Fähigkeiten als Übungsleiter zu erweitern und den Kindern künftig eine fachlich fundierte und abwechslungsreiche Ausbildung bieten zu können.
Den ersten Teil der Ausbildung bildete der STARTTER-Lehrgang des TTVN. Dieser bestand aus mehreren Online- und Präsenzphasen.
Die erste Phase fand über einen Zeitraum von zwei Wochen online statt. In dieser Zeit bearbeiteten wir verschiedene Lernmodule, die aus Lehrvideos und Texten bestanden. Im Anschluss mussten wir Aufgaben bearbeiten, um unser Verständnis der Inhalte nachzuweisen. Ein Beispiel hierfür waren Videoanalysen. Dabei wurden Spielsituationen gezeigt, die wir hinsichtlich verschiedener technischer Aspekte analysieren sollten. So mussten wir beispielsweise beurteilen, ob die Rückhandtechnik korrekt ausgeführt wurde oder ob die Beinarbeit verbessert werden konnte. Unsere Ausarbeitungen wurden anschließend von einem Trainer des TTVN bewertet. Wurden Fehler festgestellt oder Aspekte nicht ausreichend erklärt, erhielten wir individuelles Feedback und mussten die Aufgabe überarbeiten. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Inhalte nicht nur bearbeitet, sondern auch verstanden wurden.
Nach Abschluss der Onlinephase folgte ein dreitägiger Präsenzlehrgang in Blomberg. Dort wurden die zuvor behandelten Themen praktisch vertieft und erweitert. Der Schwerpunkt lag auf den grundlegenden Techniken des Tischtennissports. Wir beschäftigten uns unter anderem mit dem verschiedenen Spin und deren Auswirkungen auf Ballflugkurve und Schlägerwinkel. Außerdem wurde die korrekte Ausführung von Vorhand- und Rückhandschlägen vermittelt sowie Methoden aufgezeigt, wie diese Techniken altersgerecht und verständlich an Kinder weitergegeben werden können.
Besonders wertvoll war dabei die Verbindung von Theorie und Praxis. Die Lehrgangsleiter erklärten nicht nur die technischen Grundlagen, sondern zeigten auch, wie diese durch spielerische und zugleich effektive Trainingsformen vermittelt werden können. Während der praktischen Einheiten erhielten wir kontinuierlich Rückmeldungen zu unserer eigenen Technik und unseren Erklärungen. Eigene Ideen und Fragen waren jederzeit willkommen und wurden gemeinsam diskutiert. Dadurch entstand ein offener Austausch, bei dem nicht nur Fehler korrigiert, sondern auch unterschiedliche Lösungsansätze besprochen wurden.
Ein weiterer positiver Aspekt war der Austausch mit den anderen Teilnehmern. Da diese aus unterschiedlichen Regionen und Vereinen kamen, brachte jeder eigene Erfahrungen und Trainingsmethoden mit. Einige Übungen waren zwar ähnlich, viele unterschieden sich jedoch in ihrer Zielsetzung und ihrem Aufbau. Dadurch konnten wir zahlreiche neue Ideen für unser eigenes Training mitnehmen und lernten gleichzeitig, welche Merkmale eine gute und zielführende Übung auszeichnen.
Neben den sportlichen Inhalten wurden auch Themen behandelt, die für die Arbeit mit Kindern von großer Bedeutung sind. So beschäftigten wir uns unter anderem mit dem Trainerkodex und den Verhaltensregeln im Umgang mit jungen Sportlern. Dabei wurde vermittelt, welche Verantwortung ein Trainer trägt und welche Grenzen im Umgang mit Kindern unbedingt einzuhalten sind.
Nach der Präsenzphase folgte abschließend eine weitere Onlineeinheit. In dieser wurden die zuvor behandelten Inhalte erneut aufgegriffen und durch weitere Aufgaben überprüft. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die vermittelten Kenntnisse nachhaltig verstanden und angewendet werden konnten.
Nachdem wir den STARTTER-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hatten, meldeten wir uns für den nächsten Ausbildungsabschnitt an. Dieser beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem Balleimertraining sowie der Planung und Gestaltung sinnvoller Übungsformen.
Wie bereits im ersten Lehrgang begann auch dieser mit einer zweiwöchigen Onlinephase. Dort wurden uns zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt. Wir lernten unter anderem, worauf beim Balleimertraining zu achten ist, welche Körperhaltung dabei sinnvoll ist und wie sich Übungen zielgerichtet aufbauen lassen. Außerdem wurde erläutert, welche Trainingsformen sich für unterschiedliche Leistungsstände eignen und wie ein strukturiertes Training geplant werden kann.
Im anschließenden Präsenzlehrgang wurden diese theoretischen Inhalte praktisch umgesetzt. Einen großen Teil der Zeit verbrachten wir mit dem Balleimertraining. Dabei wurden uns die richtigen Bewegungsabläufe gezeigt und wir konnten diese unter Anleitung selbst ausprobieren. Besonders positiv war, dass sich die Trainer für jeden Teilnehmer ausreichend Zeit nahmen und individuelle Rückmeldungen gaben. Dadurch konnten Fehler direkt erkannt und verbessert werden.
Während des Lehrgangs wurde deutlich, dass das Balleimertraining nicht nur für leistungsstarke Spieler geeignet ist. Es kann ebenso sinnvoll eingesetzt werden, um Kindern grundlegende Schlagtechniken zu vermitteln oder gezielt mit Spielern zu arbeiten, die im Verein keinen Trainingspartner auf einem ähnlichen Leistungsniveau haben. Durch die vielen Wiederholungen können Bewegungsabläufe gefestigt werden, während der Trainer die Möglichkeit hat, Fehler unmittelbar zu erkennen und zu korrigieren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Gestaltung sinnvoller Übungsformen. Dabei lernten wir, worauf beim Aufbau einer Übung zu achten ist und welche Ziele sie verfolgen sollte. Als Orientierung erhielten wir ein Schema, mit dessen Hilfe wir Übungen analysieren und selbst planen konnten. Anschließend arbeiteten wir verschiedene Trainingsformen durch und bewerteten gemeinsam, für welches Leistungsniveau sie geeignet sind und welchen Zweck sie im Training erfüllen.
Am letzten Präsenztag wurde erneut das Thema Kinder- und Jugendschutz behandelt. Dabei ging es um den richtigen Umgang mit Minderjährigen sowie um die Verantwortung, die Trainer gegenüber ihren Schützlingen tragen. Auch wenn viele der besprochenen Inhalte selbstverständlich erschienen, war es sinnvoll, sich noch einmal bewusst mit den geltenden Regeln und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.
Den Abschluss des Lehrgangs bildete erneut eine Onlinephase. Dort analysierten wir verschiedene Videos und bewerteten die gezeigten Techniken. Unsere Aufgabe bestand darin, sowohl fehlerhafte Bewegungsabläufe zu erkennen und Verbesserungsvorschläge zu formulieren als auch korrekt ausgeführte Techniken fachlich zu begründen. Auf diese Weise konnten wir unser theoretisches Wissen erneut anwenden und vertiefen.
Als letztes hatten wir dann noch einen Lehrgang in Hannover beim Stützpunkt vom TTVN. Bei diesem konnten wir dann direkt im Internat schlafen. 
Der nächste Ausbildungsabschnitt behandelte die Themen Technik und Taktik. Wie bereits in den vorherigen Lehrgängen begann auch dieser mit einer Onlinephase, in der uns zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt wurden. Dadurch konnten wir uns bereits vor dem Präsenzlehrgang mit den wichtigsten Inhalten vertraut machen.
Während der anschließenden Präsenzphase wurden bekannte Schlagtechniken erneut aufgegriffen, vertieft und weiter verfeinert. Darüber hinaus lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Taktik. Uns wurden verschiedene taktische Möglichkeiten aufgezeigt, die im Wettkampf eingesetzt werden können. Gleichzeitig wurde deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Kindern nicht nur die technischen Fähigkeiten zu vermitteln, sondern sie auch frühzeitig an taktisches Denken heranzuführen. Denn häufig entscheidet nicht allein die Technik über den Ausgang eines Spiels, sondern auch die Fähigkeit, die Stärken und Schwächen des Gegners richtig einzuschätzen und das eigene Spiel entsprechend anzupassen.
Ein weiterer interessanter Programmpunkt beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Belägen im Tischtennis. Dabei lernten wir die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von langen Noppen, kurzen Noppen, Anti-Belägen sowie weichen und harten Belägen kennen. Uns wurde erklärt, welche Auswirkungen die verschiedenen Beläge auf Rotation, Ballflug und Spielverhalten haben. Dieses Wissen half dabei, das Spiel besser zu verstehen und die Spielweise unterschiedlicher Gegner besser einordnen zu können.
Während des Lehrgangs führten wir außerdem Test-Trainingseinheiten durch. Dabei übernahm jeder Teilnehmer eine kurze Trainingseinheit, die von lizenzierten Trainern beobachtet wurde. Im Anschluss erhielten wir ausführliches Feedback zu unserer Arbeit. Bewertet wurden unter anderem die Auswahl der Übungen, die Vermittlung der Trainingsinhalte, die Erreichung des gesetzten Schwerpunkts sowie unser Auftreten als Trainer. Gleichzeitig lernten wir, wie konstruktives Feedback aufgebaut sein sollte und welche Bedeutung eine wertschätzende Rückmeldung für die persönliche Weiterentwicklung hat.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil war das Coaching während eines Wettkampfes. Die Trainer erklärten uns, wie Kinder in Satzpausen sinnvoll unterstützt werden können. Dabei wurde besonders darauf geachtet, zunächst positive Aspekte hervorzuheben und anschließend konkrete Hinweise zu geben, wie auf die Spielweise des Gegners reagiert werden kann. Neue Techniken sollten in dieser Situation bewusst nicht vermittelt werden. Stattdessen sollte sich das Coaching auf bereits bekannte Fähigkeiten konzentrieren und den Spielern Sicherheit für den weiteren Spielverlauf geben.
Den Abschluss bildete erneut eine Onlinephase. Hier analysierten wir Videoaufnahmen, die während des Lehrgangs entstanden waren. Unter anderem bewerteten wir die Test-Trainingseinheiten anderer Teilnehmer und gaben Verbesserungsvorschläge. Die Rückmeldungen dienten dazu, die eigenen Beobachtungsfähigkeiten weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. Auch meine eigene Trainingseinheit wurde bewertet. Dabei erhielt ich überwiegend positives Feedback, sodass keine wesentlichen Verbesserungsvorschläge gemacht wurden.
Insgesamt hat dieser Lehrgang mein Verständnis für die Verbindung von Technik und Taktik deutlich erweitert. Besonders die praktischen Trainingseinheiten sowie das intensive Feedback haben mir gezeigt, wie wichtig eine gute Trainingsplanung und ein durchdachtes Coaching für die Entwicklung junger Spieler sind.  
Den Abschluss der Ausbildung bildete die Onlineprüfung zur C-Lizenz. Dabei wurde insbesondere überprüft, ob wir die während der Lehrgänge vermittelten Inhalte praktisch anwenden können. Ein Schwerpunkt lag auf dem Balleimertraining sowie auf unserem Umgang mit unterschiedlichen Trainingssituationen und Problemen, die im Alltag eines Trainers auftreten können.
Für die praktische Prüfung nahmen wir mehrere Videos mit den Kindern auf, die wir selbst trainieren. Dabei mussten wir unter anderem zeigen, dass wir über einen Zeitraum von 40 Sekunden fehlerfrei einspielen können und den Ball dabei gezielt auf vorgegebene Bereiche des Tisches platzieren. Außerdem wurde bewertet, ob wir verschiedene Schnittvarianten sicher in eine Übung integrieren und diese den Kindern verständlich vermitteln können.
Ein weiterer Bestandteil der Prüfung bestand darin, einen technischen Fehler eines Kindes zu erkennen und anschließend eine geeignete Übung zu entwickeln, mit der dieser Fehler gezielt verbessert werden kann. Dabei ging es nicht nur darum, den Fehler zu benennen, sondern auch eine nachvollziehbare und sinnvolle Trainingsmethode zur Korrektur auszuwählen.
Zusätzlich absolvierten wir drei Onlineprüfungen. Im ersten Teil analysierten wir Videos von Spielern des TTVN. Unsere Aufgabe war es, technische Fehler zu erkennen und zu erläutern, wie diese korrigiert werden können. Der zweite Teil beschäftigte sich mit dem richtigen Verhalten im Umgang mit den zu trainierenden Kindern und Jugendlichen. Im dritten und letzten Prüfungsteil wurde unser Wissen über den Trainerkodex überprüft, um sicherzustellen, dass wir die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten eines Trainers verstanden haben.
Mit dem erfolgreichen Bestehen dieser Prüfungen schlossen wir die Ausbildung zur C-Lizenz erfolgreich ab. Rückblickend war die gesamte Ausbildung eine wertvolle Erfahrung, durch die wir sowohl fachlich als auch persönlich viel dazugelernt haben. Die zahlreichen praktischen Übungen, der Austausch mit anderen Trainern und das konstruktive Feedback der Ausbilder haben uns dabei geholfen, unsere Fähigkeiten als Übungsleiter nachhaltig weiterzuentwickeln.

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