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www.bwb-tt.de SV Blau-Weiß v. 1920 Emden-Borssum e.V. – Tischtennisabteilung 15.11.2018

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BW Borssum Tischtennisabteilung

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Di 18.09.2007:
Eklatante Doppelschwäche kostet 2. Herren einen Punkt in Warsingsfehn
Mittleres und unteres Paarkreuz sichern Unentschieden
Geteilte Meinungen in beiden Lagern über das Remis im Landesliga-Derby SV Warsingsfehn - BW Borssum 2. Soll man nun zufrieden sein über den Punkt? Ist es ein gewonnener Zähler oder nicht? Die Fakten:

Die Reserve startete desolat in den Doppeln. Alle drei Eingangsdoppel gingen mehr oder weniger klar an die Gastgeber aus dem Moormerland. Nur Ralf und Thorsten erreichten den 5. Satz gegen die Formation Viebahn/Siemens, unterlagen dort aber knapp 11:9.

Als dann auch noch Dirk schlecht in sein Einzel gg. den ehemaligen Zweitligaspieler Schulz startete und die ersten beiden Sätze verlor, sah man schon einem nicht unbedenklichen Rückstand von 0:4 entgegen. Dirk kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel, gewann den dritten Satz und hatte im vierten Satz bei 10:8 zwei Satzbälle, die ihm die Chance auf eine Entscheidung im fünften Durchgang gegen den mittlerweile konditionsgeschwächten Schulz brächten. Betonung liegt auf „brächten“. Dirk nutzte seine Chancen nicht und verlor den vierten Satz nach insgesamt 4 Satzbällen. Schade.

Nun lag es an Ralph, den Rückstand zu verringern. Heselmeyer spielte jedoch an diesem Tag sein bestes Tischtennis und zwang unsere Eins in den fünften Durchgang. Ralph attackierte zunehmend die meist langen Aufschläge des Warsingsfehners und brang ihn damit von Beginn des Ballwechsels an ins Hintertreffen. Ein ums andere Mal schlug die Rückhand auf der Seite von Heselmeyer ein. Ad hoc gewann der routinierte Borssumer den Entscheidungssatz deutlich. Nur noch 1:4.

Nun lagen die Hoffnungen auf den Schultern des Fehntjers Ole. Vor dem Spiel hatte er sich viel vorgenommen, war er doch so stark in die Saison gestartet. Man erinnere sich nur an die gute Leistung gg Delmenhorst. Diesmal war sein Gegner der Belagspieler u. Linkshänder Hinrichs. Unbequem für Ole. Nach keinesfalls schlechter Leistung musste der Borssumer jedoch seinem Gegner nach 5 spannenden Sätzen gratulieren. Der Rückstand wuchs wieder.

Unsere Gummiwand Ralf aka. Abwehrstratege gewann nun im Schnelldurchgang gegen Störmer, dem er mit platzierten Abwehrbällen und immensen Schnittwechseln den Schneid abkaufte. Man lobe hierbei noch die Fängerqualitäten von Ralf, der die schnellen Topspins von Störmer mehrere Meter hinter dem Tisch noch gekonnt auf die gegnerische Tischhälfte zurückbrachte. Hoffnung keimte auf, denn nun war unser unteres Paarkreuz am Drücker. Zischenstand 2:5.

Sebi musste sich nun im Duell gegen den unorthodox spielenden Viebahn beweisen. Er löste diese heikle Aufgabe mit Bravour. Konzentriert suchte er sich adäquate Balle aus, um anschließend zum Endschlag anzusetzen. Sicherlich half ihm seine Vergangenheit als Abwehrspieler, die Schnittwechsel des Viebahnschen Noppenbelages zu verstehen. Klasse Sebi. Nur noch 3:5.

Nun ging Thorsten an den Tisch. Im Gepäck sein allzeit überklebter Schläger. Was soll man zu dem Spiel sagen? Thorsten ließ Siemens nicht den Hauch einer Chance. Immer wieder machte unsere Fünf direkte Aufschlagpunkte und wenn der Ball einmal doch zurück auf den Tisch kam, ließ Torte extrem hart gespielte Topspins für sich sprechen. Nur noch 4:5.
Nun erwartete man im borssumer Lager den Ausgleich, doch es kam anders. Schulz spielte gegen Ralph, seinerseits bester Spieler im oberen Paarkreuz der vergangenen Saison, sehr clever. Jederzeit schlug der Warsingsfehner Spitzenspieler kurz auf und ließ Ralph nicht allzu oft zum Einsatz seiner gefürchteten Rückhand kommen. Ralph kämpfte aufopferungsvoll, doch am Ende hieß es 3:2 nach Sätzen für Schulz, der damit seine Visitenkarte in der Landesliga abgab. Ein nicht unbedingt geplanter Punktverlust für die Borssumer.

Nächste Partie: Dirk gegen. Heselmeyer. Der Warsingsfehner Phasenspieler konservierte die starke Leistung aus dem ersten Einzel und setzte sich zu Beginn jeden Satzes ab. Immer wieder schlug es auf Dirks Seite ein. Er fand kein Mittel gegen den an diesem Tage überdurchschnittlich stark spielenden Heselmeyer. Der Vorsprung der Moormerländer wuchs wieder auf 4:7.

Der anstehende Vergleich verlangte nun nach einem geduldigen Schiedsrichter, denn man erwartete ein Zeitspiel: Ralf versus Hinrichs.
Ralf setzte sich in einem Marathonmatch 3:1 durch. Erstaunlicherweise nutzte er des Öfteren seine sonst eher wenig frequentierte Vorhandpeitsche. Das machte den Unterschied. Nur noch 5:7.

Ole spielte in seinem Einzel gegen Störmer in den entscheidenden Phasen clever und routiniert seinen Stiefel runter. Gegen Ende eines jeden Satzes besann Ole sich und schaltete einen Gang höher und holte Rückstände auf. Am Ende hieß es 3:1 für Ole. Der Vorsprung schmolz weiter…6:7.

Nun musste Thorsten wieder an den Tisch. Er spielte stark und ließ Viebahn keine Chance. Immer wieder verzweifelte der Warsingsfehner an den harten Topspins unseres Klebemaxes. Summa summarum 3:0 für Thorsten. Insgesamt jetzt 7:7.

In einer keinesfalls einfachen Situation musste Sebi nun gegen Siemens ran und alles in die Wagschale legen, was er hat. Sebi spielte wiederum sehr stark und gewann deutlich mit 3:0. Er fightete auch noch zurückgedrängt hinter dem Tisch weiter und zeigte Qualitäten aus seinem vergangenen Dasein als Abwehrspieler. Entnervt musste Siemens zum 8:7 für Borssum gratulieren.

Nun kam es zum finalen Doppel. Ist Fortuna uns hold? Kommen wir doch mit einem blauen Auge davon und nehmen beide Punkte aus Warsingsfehn mit?

So schön es auch in die Geschichte passen würde, musste man diese Frage leider mit nein beantworten. Unser Schlussdoppel verlor deutlich gegen das starke Spitzendoppel aus Warsingsfehn.

Am Ende hieß es 8 zu 8.


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